Friedhofsgärtnerei Adrian, Bremen | Presse

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BUGA 2009

Schwerin

Die Arbeitsgruppe AeternA setzte sich beim friedhofsgärtnerischen Wettbewerb auf der BUGA 2009 in Schwerin gegen über 70 Konkurrenten aus ganz Deutschland durch und wurde gleich zwei mal mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Frühlingswettebewerb gewonnen, Sommerwettbewerb gewonnen. Der Herbstwettbewerb steht an und die Bremer Friedhofsgärtner geben sich siegessicher. „Dreimal ist schließlich Bremer Recht“, sagt Thorsten Adrian.

Zwei Tage hatten die Chefs der Bremer Friedhofsgärtnereien Adrian, Winter + Sohn, Hans Tod und Blumen Stelter sich im heimischen Betrieb frei genommen, um auf der Bundesgartenschau (BUGA) 2009 in Schwerin zu arbeiten. Es hat sich gelohnt: Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft AeternA legten im Memoriam Garten des Schweriner Schlosses eine Grabstelle mit Frühlingsbepflanzung an, die beim diesjährigen friedhofsgärtnerischen Wettbewerb eine Goldmedaille holte.

Aber es sollte nicht bei einer Goldmedaille bleiben: Auch beim friedhofsgärtnerischen Wettbewerb gewannen die Bremer Friedhofsgärtner für ihre Sommerbepflanzung Gold.

Beeindruckt hatte die Jury bei Frühlingsbepflanzung das durchdachte Gestaltungskonzept, das von der Wahl der Materialien bis hin zu Formen und Farben stimmig sei: Als Grabstein wählten die vier Bremer Friedhofsgärtner einen roten Mainsandstein. Aus ihm ragen einzelne Brocken heraus, die die Stationen eines bewegten Lebens mit all seinen Höhen und Tiefen symbolisieren. Dieses Thema spiegelt sich auch in der Bepflanzung wider. Das geschwungene Beet aus weißen Hornveilchen und ein Bogen aus roter Fetthenne (Sedum) stehen für fließende, sich kreuzende Lebenslinien. Die aus Muschelzypressen bestehende Rahmenbepflanzung stellt von außen auf den Menschen einwirkende Situationen und Schicksalsschläge dar. Besonders gelobt wurde die individuelle, moderne Grabgestaltung und die originelle Kombination der Pflanzen.

Auch das Konzept der Sommerbeflanzung von AeternA überzeugte die Jury. Die Bremer Gärtner setzten auf Margeriten in Form einer Mondsichel statt auf einen bunten Blumenmix. „Wir haben uns bewusst für eine schlichte Bepflanzung entschieden, um nicht von den roten Sandsteinen abzulenken, die die Stationen eines bewegten Lebens symbolisieren“, so Holger Winter von der Friedhofsgärtnerei Winter. Für die Bremer Friedhofsgärtner gibt es aber auf der BUGA 2009 noch mehr zu holen. Im September startet die dritte und letzte Runde des Wettbewerbs mit der Herbstbepflanzung. Das Team AeternA hat sich vorgenommen, auch hier Gold zu holen.

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