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Gold aus Schwerin

Bundesgartenschau 2009

(11.5.2009) Auf der Bundesgartenschau in Schwerin wurden die von uns gestalteten Gräber mit Goldmedaillen ausgezeichnet. Lesen Sie den Artikel aus dem Weser-Kurier dazu...

Weser Kurier, 11.5.2009, Stadtteilkurier

Erfolg auf Bundesgartenschau

Von Andreas Becker. Hastedt · Schwachhausen · Sebaldsbrück. Beerdigungen sind in der Regel eher traurige Angelegenheiten. Dank ihrer professionellen Fertigkeiten bei der Gestaltung von Gräbern haben Bremer Gärtnereien jetzt aber Grund zur Freude.

Bei der Bundesgartenschau in Schwerin gewannen die Chefs der Bremer Friedhofsgärtnereien Adrian (Hastedt), Winter und Sohn (Walle), Hans Tod (Sebaldsbrück) und Blumen Stelter (Schwachhausen) als Arbeitsgemeinschaft „AeternA“ sowie Frank Otte (Schwachhausen) Goldmedaillen. „AeternA“ und Otte waren mit getrennten Teams als Konkurrenten angetreten und konnten in den Disziplinen Erstanlage und Frühlingsbepflanzung Edelmetall erringen.

„Die Goldmedaillen wurden mehrfach vergeben, aber mit diesem Erfolg gehören wir zu den besten Grabgestaltern Deutschlands“, erzählt Stelter stolz.

Er bildet gemeinsam mit seinen Kollegen Thorsten Adrian, Holger Winter und Hans-Jürgen Tod ein Team. Gemeinsam sind sie als Ausstellergemeinschaft seit 1999 bereits zum sechsten Mal auf einer Bundesgartenschau präsent.

Bodenständige Gestaltung ist im Trend

Und der Erfolg kann sich sehen lassen, denn die jüngste Auszeichnung ist kein Einzelfall. „Wir haben im Geschäft schon eine Vitrine, wo die ganzen Goldmedaillen ausgestellt sind“, erzählt Andreas Stelter. Beim Konzept für ihr Wettbewerbsgrab ging das Team „back to the roots“, wie Stelter sagt. Anstatt auf eine Materialschlacht mit teuren und seltenen Gehölzen setzten die Gärtner auf eine bodenständigere Gestaltung.

Bepflanzung muss erschwinglich sein

„Es ging uns darum, ein Grab zu kreieren, das man sich auch als Kunde leisten würde, ohne wegen der Kosten einen Rückzieher machen zu müssen“, so Stelter. In der Vergangenheit investierte das Team jedoch auch schon bis zu 6000 Euro reinen Materialwert für eine Grabgestaltung. „Das muss man als reine Leistungsschau sehen. Man zeigt, was man kann“, erzählt er.

Frank Otte aus Schwachhausen tritt seit 2001 im Team mit einigen Kollegen aus Bremen und Niedersachsen an und ist ebenfalls vielfach prämiert. Zur Bremer Gruppe gehört die Friedhofsgärtnerei Achtmann aus Osterholz, die Friedhofsgärtnerei Claussen aus Bremen-Nord und die Friedhofsgärtnerei Preuss aus Bremerhaven. Bei der Gestaltung des Wettbewerbsgrabs habe man versucht, eine Entsprechung des Grabsteins zu finden.

Dessen Symbolik zum Thema Zweisamkeit, Individualität, Lebensstränge und Endlichkeit habe man durch zwei unterschiedlich gefärbte Beetlinien aufgegriffen, berichten die Bremer Friedhofsgärtner. „Wo man mit dem Partner ein Stück des Lebensweges gemeinsam geht, fließen die Farben zusammen. Durch den Tod werden sie wieder voneinander getrennt“, erläutert Otte das erfolgreiche Konzept.

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