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Gold für Bremer Friedhofsgärtner

Bundesgartenschau 2007 / Weser-Kurier / 09.05.2007

(9.5.2007) Vier Mitglieder von AeternA – einer Initiative für persönliche Bestattungskultur – feierten mit ihrer Grabgestaltung auf der BUGA 2007 in Thüringen einen Erfolg.Weser Kurier

Am 27. April wurde die Bundesgartenschau 2007 in Gera-Ronneberg eröffnet. Zeitgleich startete der friedhofsgärtnerische Wettbewerb, der gleich vier Bremer Betriebe jubeln ließ: Die Friedhofsgärtnereien Adrian, Winter+Sohn, Hans Tod und Blumen Stelter, die gemeinsam als Arbeitsgruppe AeternA angetreten waren, gewannen eine Goldmedaille für die Gestaltung und Ausführung einer Grabstelle mit Frühjahrsbepflanzung. Mit diesem hervorragenden Ergebnis behaupteten sich die Bremer gegen 80 Konkurrenten aus ganz Deutschland.

Nicht nur die Auswahl der Pflanzen wurde von der Jury gelobt, sondern auch ihre Zusammenführung zu einem Gesamtkunstwerk: Die beiden Bodendecker Kriechspindelstrauch (Euonymus fort. „Minimus“) und gelbe Zwergstechpalme (Ilex crenata „Golden Gem“) schmiegen sich in weichen Rundungen aneinander; gelbe Stiefmütterchen setzen farbige Akzente in Form einer Träne. Jedes Detail der Grabkreation ist mit Bedacht angelegt: So symbolisieren sechs Eiben unterschiedlicher Größe Stationen eines Lebens. Die Grabstelle und den Stein, der sie ziert, hatten die Ausrichter des Wettbewerbs zugeteilt. Die Aufgabe der AeternA-Gruppe war es dann, eine Frühlingsbepflanzung vorzunehmen, die zur Lage und Optik des Grabsteins passt. „Dass wir damit einen so großen Erfolg erzielen, haben wir bei allem Optimismus nicht erwartet. Ich bin sehr stolz auf meine Mitarbeiter, die sich drei Tage lang richtig ins Zeug gelegt haben“, sagt Thorsten Adrian von der Friedhofsgärtnerei Adrian. Wie die anderen Unternehmen seines Teams schickte er und diesmal ausschließlich Mitarbeiter ins Rennen, darunter auch Auszubildende – vor zwei Jahren in München war die BUGA noch Chefsache. „Die Goldmedaille ist ein Beweis dafür, dass unsere Beschäftigten mit enormem Ideenreichtum und großem Engagement zu Werke gehen und unsere Arbeit mehr als würdig in der Öffentlichkeit präsentieren“, betont Andreas Stelter von Blumen Stelter.

Der BUGA-Wettbewerb war mit der Preisverleihung Anfang Mai längst noch nicht zu Ende. Bereits im Juni heißt es für die Arbeitsgruppe AeternA wieder auf nach Thüringen. Dann erhält das angelegte Beet eine Sommerbepflanzung, ein paar Monate später dann die Herbstbepflanzung. In beiden Durchläufen wollen die Friedhofsgärtner aus Bremen erneut ihren Mut zum Außergewöhnlichen unter Beweis stellen. „Wir haben uns das hohe Ziel gesteckt, in allen drei Disziplinen Gold zu holen“, erklärt Holger Winter. Sein Kollege Hans-Jürgen Tod fügt hinzu: „Und dafür werden wir uns jetzt Monat für Monat gut vorbereiten.

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