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Medaillenregen auf der BUGA 07

Bundesgartenschau 2007

(27.4.2007) Auf der BUGA 2007 in Thüringen holten die vier Mitglieder der Arbeitsgruppe AeternA Gold und zwei Mal Silber für innovative Grabgestaltung

Bei der diesjährigen Bundesgartenschau in Gera-Ronneburg ließen die Chefs von vier Bremer Friedhofsbetrieben ihre Mitarbeiter antreten. Mit Erfolg: Die Beschäftigten der Friedhofsgärtnereien Adrian, Winter + Sohn, Hans Tod und Blumen Stelter – darunter auch einige Azubis – gewannen beim friedhofsgärtnerischen Wettbewerb in Thüringen als Arbeitsgruppe AeternA eine Gold- und zwei Silbermedaillen. Die Preise gab es für die Gestaltung und Anlegung einer Grabstelle mit Frühjahrs-, Sommer- und Herbstbepflanzung. Mit diesem hervorragenden Ergebnis setzten sich die Bremer gegen 80 Konkurrenten aus ganz Deutschland durch.

Die Idee des Teams, auf einer Grabstelle die Lebensstationen des imaginären Verstorbenen durch sechs immer größer werdende Eibensäulen zu symbolisieren, fand bei der Jury großes Lob. Und auch die angepflanzten Bodendecker – gelbe Zwergstechpalmen und maigrüner Kriechspindelstrauch - wurden als originell und passend bewertet. Zur Saison wurden im April zitronengelbe Stiefmütterchen, im Juni gelbe Husarenknöpfchen und lila Alpenveilchen mit silbernem Currykraut und passender Heide zum Herbst gepflanzt. „Insgesamt waren unsere Gärtner rund 100 Stunden mit der Erstellung und Pflege der Grabstelle beschäftigt – hinzukommen noch etwa 90 Stunden Fahrzeit für den Weg nach Gera-Ronneburg. Der Aufwand hat sich aber allemal gelohnt“, sagt Thorsten Adrian, Inhaber der Friedhofsgärtnerei Adrian.

Anders als in vorherigen Wettbewerben wurden die Chefs der teilnehmenden Bremer Betriebe in diesem Jahr nicht selbst aktiv. Holger Winter von Winter + Sohn erklärt: „Die Teilnahme der Mitarbeiter an dem Wettbewerb ist ein Lob für ihre guten Leistungen. Wir haben absolutes Vertrauen in ihr Können und ließen sie vollkommen eigenständig arbeiten.“ So machten die Beschäftigten von der Planung über den Wareneinkauf bis hin zur Einteilung der Arbeitskräfte alles in Eigenregie. „Das hat uns viel Spaß gemacht, war aber auch eine Herausforderung, bei der wir viel gelernt haben. Der Wettbewerb ist für sein besonders hohes gärtnerisches Niveau bekannt, auf dem wir unsere Qualität unter Beweis stellen mussten“, sagt Gärtnermeister Thorsten Bergfeld von der Friedhofsgärtnerei Adrian.

Das ist ihm und seinen Kollegen so gut gelungen, dass sich nun auch die Chefs herausgefordert fühlen: Bei der nächsten Bundesgartenschau im Jahr 2009 in Schwerin werden die Firmeninhaber in einer Gruppe gegen ihre Mitarbeiter antreten.

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